Vergangene Woche, am 13. November 2025 hatten wir die besondere Gelegenheit, gemeinsam mit einer Gruppe ausgewählter Kunden einen intensiven und inspirierenden Tag bei der BayernLB in München zu verbringen. Im Fokus stand eine Frage, die für Innovations- und Ideenmanager immer wichtiger wird:
Wie machen wir den Value von Ideen – inklusive schwer messbarer Soft-Values wie beispielsweise Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit – sichtbar, bewertbar und für alle Rollen im Prozess nutzbar?
In diesem Blog-Beitrag fassen wir den Tag zusammen und haben ein paar Impressionen vom Tag hochgeladen.
Unternehmen stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, nicht nur wirtschaftliche Effekte von Ideen sichtbar zu machen, sondern auch qualitative Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenerlebnisse oder kulturelle Veränderungen zu erfassen. Diese Werte sind entscheidend für erfolgreiche Innovationsprozesse, aber oft schwer greifbar.
Wir haben daher intensiv darüber diskutiert, wie Unternehmen den Value von Ideen ganzheitlicher erfassen und Soft-Values stärker berücksichtigen können. In den Gesprächen wurde deutlich, dass viele Organisationen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, den konkreten Wert einer Idee mit all ihren Aspekten zu ermitteln und die Bedeutung des Values als Orientierungspunkt im Ideenprozess aufzuzeigen. Nur wenn der Nutzen einer Idee – sowohl wirtschaftlich als auch qualitativ – transparent und nachvollziehbar ist, kann eine fundierte Priorisierung stattfinden. Das ist heute wichtiger denn je: Viele Fachabteilungen arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, Ressourcen sind knapp, und Entscheidungen müssen schnell getroffen werden.
Gerade unter diesen Bedingungen hilft eine klare Value-Bewertung dabei, den Fokus auf die Initiativen zu richten, die den größten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Sie schafft gemeinsame Entscheidungsgrundlagen, verhindert blinde Aufwände und sorgt dafür, dass die begrenzten Kapazitäten dort eingesetzt werden, wo sie den größten Unterschied machen.
Wir haben zum Beispiel darüber diskutiert, wie sich ein Soft-Value wie Mitarbeiterzufriedenheit in messbare, finanzielle Größen übersetzen lässt. Ein Anhaltspunkt dabei ist zum Beispiel die Reduktion von Fluktuation: Steigt die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sinkt erfahrungsgemäß die Wechselbereitschaft. Weniger Fluktuation bedeutet wiederum geringere Kosten für Recruiting, Einarbeitung und Wissensverlust. Diese wiederum lassen sich in Zahlen ausdrücken. Es ist beispielsweise zumindest näherungsweise bekannt, welche Kosten entstehen, einen neuen Mitarbeitenden zu finden, einzustellen und einzuarbeiten. Diese wiederum lassen sich konkret in den Bewertungsprozess und die Value-Berechnung einbinden.
Die Vielfalt der Erfahrungen und Sichtweisen hat uns wertvolle Impulse gegeben, die wir in die Weiterentwicklung unserer Value- und KI-Funktionen einfließen lassen werden.
Ein besonderer Schwerpunkt des Tages lag auch auf der Frage, wie KI dabei helfen kann, Value besser zu verstehen und zu quantifizieren. Dabei ging es nicht um Automatisierung statt Expertise, sondern um KI als Assistenz, die insbesondere bei der Value-Berechnung einer Idee unterstützen kann. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie eine KI in wenigen Sekunden sehr genaue Berechnungen durchführen kann, die als Orientierungshilfe für weitere Bewertungen dienen können; auch und gerade bei Soft-Values, die auf den ersten Blick schwer zu erfassen sind.
Thomas Heiß von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zeigte in einem praxisnahen Vortrag, wie das KI-Modul InnofyAI bereits heute eingesetzt wird und wie die Mitarbeitenden im Institut konkret damit arbeiten. Weitere Infos dazu auch hier auf unserer Webseite. Danke an Thomas für deinen Beitrag!
Wir danken allen, die mitdiskutiert, hinterfragt, bewertet und ihre Erfahrungen geteilt haben. Eure Perspektiven fließen direkt in unsere Produktentwicklung ein, insbesondere in die Weiterentwicklung unseres Value-Moduls und der KI-Funktionen.
Ein großer Dank gilt auch der BayernLB, insbesondere Christina Birk und Christian Jägermeyr, für die großartige Unterstützung, die Räumlichkeiten und die perfekte Organisation vor Ort. Das inspirierende Umfeld hat einen Rahmen geschaffen, in dem echter Austausch möglich wurde.
Die Impulse aus diesem Tag werden wir in den kommenden Monaten gezielt in unsere Roadmap einfließen lassen. Dazu gehören unter anderem:
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und auf alles, was wir gemeinsam mit unseren Kunden aus diesem Tag entwickeln werden.
Simon Radeck verantwortet die konzeptionelle Weiterentwicklung von Innofy, das Produktmanagement und die operative Umsetzung.
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